Kostenlose Indikatoren für TradingView: MACD und RSI mit Divergenzen
Zwei eigene Indikatoren für TradingView, jeder mit seinem Erklärvideo (auf Spanisch) und komplett kostenlos. Beide markieren dir im Chart die Divergenzen zum Kurs, auch die versteckten, damit du sie nicht mit bloßem Auge suchen musst.
MACD mit Divergenzen
Der MACD misst die Stärke einer Bewegung und hilft dir, sie zu bestätigen. Meine Version ist der klassische MACD (gleitende Durchschnitte über 12 und 26 Perioden und Signallinie über 9), mit Histogramm, und markiert dir zusätzlich im Chart die bullischen und bärischen Divergenzen, auch die versteckten.
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Was ist der MACD?
Der MACD (Moving Average Convergence Divergence, Konvergenz und Divergenz gleitender Durchschnitte) vergleicht zwei exponentielle gleitende Durchschnitte des Kurses: einen schnellen über 12 Perioden und einen langsamen über 26. Die MACD-Linie ist die Differenz zwischen beiden; die Signallinie ist ein Durchschnitt dieser Linie über 9 Perioden, und das Histogramm ist der Abstand zwischen den beiden Linien.
Liegt die MACD-Linie über der Signallinie und wächst das Histogramm, ist das Momentum bullisch; liegt sie darunter und wächst das Histogramm nach unten, ist es bärisch. Deshalb wird er als Indikator für die Stärke genutzt: Er sagt nicht, wohin der Kurs geht, sondern mit wie viel Energie er sich bewegt.
So liest du seine Divergenzen
- Schau zuerst auf den Trend in einem höheren Zeitrahmen: Eine bullische Divergenz wiegt an einer Unterstützung mehr als mitten in einem Abwärtstrend.
- Wenn ein Label erscheint, prüfe, ob die beiden verbundenen Punkte klare Hochs oder Tiefs sind und nicht nur ein kleiner Zwischenausschlag.
- Warte, bis der Kurs bestätigt: ein Strukturbruch, eine Kreuzung der MACD-Linie mit der Signallinie oder der Kerzenschluss, auf den du wartest.
- Leg fest, wo du falschliegst, bevor du einsteigst: Der Stop gehört jenseits des Hochs oder Tiefs, das die Divergenz markiert.
Bevor du einsteigst, leg fest, wo dein Stop liegt und wie viel du riskierst. Beides wird im Blog erklärt: wo du den Stop-Loss setzt und wie viel du pro Trade riskierst.
Das Video: So funktioniert der MACD
8:15YouTube-Video · auf Spanisch
MACD einfach erklärt: Was er ist und wie du diesen Stärke-Indikator im Trading nutzt
Video auf YouTube ansehen ↗RSI mit Divergenzen
Der RSI zeigt dir, ob ein Asset überkauft oder überverkauft ist, und hilft dir, Hochs und Tiefs des Kurses zu erkennen. Meine Version markiert dir zusätzlich die Divergenzen zwischen Kurs und RSI, die normalen und die versteckten.
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Was ist der RSI?
Der RSI (Relative Strength Index, Index der relativen Stärke) vergleicht die Stärke der steigenden Kerzen mit der der fallenden über eine bestimmte Zahl von Perioden (klassisch sind es 14) und fasst das in einem Wert von 0 bis 100 zusammen.
- Über 70: überkaufte Zone. Der Kurs ist schnell gestiegen, und der Anstieg kann sich abbremsen.
- Unter 30: überverkaufte Zone. Der Kurs ist schnell gefallen, und der Rückgang kann sich abbremsen.
- Um 50: Weder Käufer noch Verkäufer dominieren.
Das Nützlichste am RSI ist nicht die Zahl, sondern der Moment, in dem er dem Kurs nicht mehr folgt: Das ist eine Divergenz. Und er sagt keine Hochs und Tiefs voraus: In einem starken Trend kann er lange im überkauften oder überverkauften Bereich bleiben.
So liest du seine Divergenzen
- Schau zuerst auf den Trend: In einem Anstieg wiegen versteckte bullische Divergenzen mehr, in einem Rückgang die versteckten bärischen.
- Eine Divergenz im überkauften oder überverkauften Bereich ergibt mehr Sinn als eine mitten in der Range.
- Warte, bis der Kurs bestätigt, mit einem Ausbruch oder einem Kerzenschluss, statt einzusteigen, sobald das Label erscheint.
- Leg fest, wo du falschliegst, bevor du einsteigst: Der Stop gehört jenseits des Hochs oder Tiefs, das die Divergenz markiert.
Bevor du einsteigst, leg fest, wo dein Stop liegt und wie viel du riskierst. Beides wird im Blog erklärt: wo du den Stop-Loss setzt und wie viel du pro Trade riskierst.
Das Video: So funktioniert der RSI
14:29YouTube-Video · auf Spanisch
So nutzt du den RSI und erkennst Divergenzen: Stärke deine technische Analyse
Video auf YouTube ansehen ↗So fügst du sie zu TradingView hinzu
Es sind geschützte Skripte: Du kannst sie kostenlos nutzen, aber ihr Code ist nicht einsehbar, und deshalb tauchen sie bei der Suche nicht immer auf. In zwei Minuten sind sie hinzugefügt:
- Öffne die Seite des Indikators auf TradingView (MACD oder RSI) mit deinem Konto; ein kostenloses reicht.
- Scroll nach unten bis zum Bereich „Geschütztes Skript“ und klick auf „Zu Favoriten hinzufügen“ (der Stern).
- Geh zurück zu deinem Chart, öffne „Indikatoren“ und wechsle zum Tab „Favoriten“.
- Klick auf „MACD con Divergencias“ oder „Indicador de Divergencias (RSI)“, und er wird dem Chart hinzugefügt. Dort kannst du seine Farben und Einstellungen ändern.

Die kostenlose Version von TradingView begrenzt, wie viele Indikatoren du gleichzeitig in einem Chart haben kannst. Wenn du schon am Limit bist, entferne einen, bevor du einen anderen hinzufügst, sonst wird er nicht geladen.
Was ist eine Divergenz?
Eine Divergenz ist ein Richtungsunterschied zwischen Kurs und Indikator: Der Kurs macht ein neues Hoch oder Tief, und der Indikator zieht nicht mit. Sie von Hand zu suchen kostet Zeit, und man sieht sie leicht dort, wo keine sind. Deshalb zeichnen meine beiden Indikatoren sie selbst ein: Sie verbinden die zwei Hochs oder die zwei Tiefs und setzen das Label mit dem Typ.
- Bullisch: Der Kurs macht ein tieferes Tief, aber der Indikator zieht nicht mit: Dem Rückgang geht die Kraft aus, und eine Wende kann nahe sein.
- Bärisch: Der Kurs macht ein höheres Hoch, aber der Indikator zieht nicht mit: Dem Anstieg geht die Kraft aus, und eine Wende kann nahe sein.
- Versteckt bullisch: In einem Aufwärtstrend hält der Kurs ein höheres Tief, während der Indikator stärker fällt: Das wird meist als Zeichen gelesen, dass sich der Anstieg fortsetzen kann.
- Versteckt bärisch: In einem Abwärtstrend macht der Kurs ein tieferes Hoch, während der Indikator stärker steigt: Das wird meist als Zeichen gelesen, dass sich der Rückgang fortsetzen kann.
Die normalen warnen, dass die Bewegung an Kraft verliert; die versteckten, dass sich der Trend fortsetzen kann. Keine ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag: Sie werden durch den Kurs bestätigt.
Um eine Divergenz zu markieren, muss das Hoch oder Tief bereits ausgebildet sein. Deshalb erscheint das Label, wie bei jedem Divergenz-Indikator, ein paar Kerzen nach der Wende und nicht genau auf der Wendekerze.
Häufige Fragen
Sind die Indikatoren kostenlos?
Ja, beide. Du fügst sie auf TradingView zu deinem Chart hinzu, ohne etwas zu zahlen, auch mit einem kostenlosen Konto.
Warum findest du sie nicht über die Suche in TradingView?
Es sind geschützte Skripte: Der Code ist nicht einsehbar, aber sie lassen sich nutzen. Am sichersten fügst du sie hinzu, indem du ihre Seite öffnest, auf „Zu Favoriten hinzufügen“ klickst und sie im Tab „Favoriten“ der Indikatoren suchst, unter ihren Namen: „MACD con Divergencias“ und „Indicador de Divergencias (RSI)“.
Kannst du beide gleichzeitig nutzen?
Ja, im selben Chart oder in verschiedenen Charts. Die kostenlose Version von TradingView begrenzt, wie viele Indikatoren du gleichzeitig in einem Chart haben kannst. Wenn du schon am Limit bist, entferne einen, bevor du einen anderen hinzufügst, sonst wird er nicht geladen.
Was ist besser, um Divergenzen zu erkennen: RSI oder MACD?
Sie messen Unterschiedliches: der RSI die Geschwindigkeit des Kurses innerhalb einer Spanne von 0 bis 100, der MACD die Stärke des Momentums. Viele Trader schauen sich beide zusammen an, und wenn beide dieselbe Divergenz markieren, wiegt das Signal mehr.
Was ist eine versteckte Divergenz?
Die, die in Trendrichtung verläuft: In einem Anstieg macht der Kurs ein höheres Tief, während der Indikator ein tieferes macht (versteckt bullisch); in einem Rückgang umgekehrt (versteckt bärisch). Sie wird meist als Fortsetzungssignal gelesen.
Welche Einstellungen hat der MACD?
Die des klassischen MACD: schneller Durchschnitt über 12 Perioden, langsamer über 26 und Signal über 9, berechnet auf den Schlusskurs. Du kannst sie in den Einstellungen des Indikators ändern.
Was bedeutet es, wenn der RSI überkauft ist?
Dass er über 70 liegt: Der Kurs ist in kurzer Zeit schnell gestiegen. Das heißt nicht, dass er fallen wird; in einem starken Trend kann er weiter steigen, während der RSI in dieser Zone bleibt.
Funktionieren sie in jedem Zeitrahmen und in jedem Markt?
Sie funktionieren in jedem TradingView-Chart: Kryptowährungen, Aktien oder Devisen, und in jedem Zeitrahmen. In sehr niedrigen Zeitrahmen erscheinen mehr Divergenzen, und viele führen zu nichts.
